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Abwasser aus der Entwertung von Autobatterien

By 15 September 2016case, waste

Der Kunde
Bei unserem Kunden handelt es sich um einen Blei-Recycler aus Europa, der hauptsächlich Bleibarren für Autobatterien, Bleilegierungen und Bleischrot für Jagd- und Sportwaffen herstellt.

Die Herausforderung
Der Kunde betreibt eine Rückgewinnungsanlage für Bleisäurebatterien, in der die verschiedenen Materialien und Bauteile von Batterien zerlegt und aufbereitet werden bei gleichzeitiger Neutralisierung der Elektrolyt-Schwefelsäure. Während das abgeschiedene Blei in Schmelzöfen eingespeist wird und zur Herstellung neuer Batterien wiederverwendet werden kann, erfordert die Schwefelsäure eine spezielle Aufbereitungsanlage um zu Natriumsulfat wieder aufbereitet werden zu können. Die Anlage wird in Übereinstimmung mit der ISO-90021 – Qualitätsbewertung für Anlagen betrieben. Die Gesamtmenge des Abwassers aus Rückgewinnungsverfahren bei Batterien liegt bei über 15.000 m3 pro Jahr – Abfall, der von der Firma extern zu entsorgen war.

Die Lösung

Zur Reduzierung der ständig steigenden Entsorgungskosten realisierte das Unternehmen ein Projekt durch Einsatz eines Verdampfers des Typs EVALED® TC 60000 auf Grundlage einer Reduzierung der Abfallmengen durch die Verdampfung. Der ROI liegt bei weniger als 2 Jahren.
Durch die thermische Trennung im Verdampfer erzielt man zwei Ströme, nämlich ein Destillat und ein Konzentrat. Das Destillat, das ca. 60 % des Zuflußvolumens ausmacht, wird als Spülwasser recycelt. Das Konzentrat entspricht 40% des Zuflussvolumens und ist Natriumsulfat über der Löslichkeitsgrenze. Es wird als Feuchtsalz abgetrennt. Die Abwasseraufbereitung auf der Grundlage der Verdampfung ermöglicht dem Unternehmen eine abwasserfreie Produktion, die angesichts der Entwicklung im Bereich der Umweltschutzgesetzgebung immer mehr Bedeutung erhält. Die Reduzierung der Abwasserentsorgungsmenge ist ein Schlüsselfaktor im Hinblick auf die wirtschaftliche Rentabilität.

Ergebnisse & Nutzen
Das Ergebnis der Destillation der eingebauten Anlage ist konstant: 60% Destillat mit geringer Härte und geringer Leitfähigkeit; 40% Konzentrat, aus dem Salz gewonnen wird. Dadurch kann der Kunde das Destillat als Spülwasser nutzen, wodurch sich der Bedarf der Anlage an frischem Leitungswasser reduziert und dadurch zusätzliche Einsparungen erzielt werden. Das Unternehmen hat die Kosten für die Abwasserentsorgung erheblich reduziert und es konnte den örtlichen Behörden und der Ortsgemeinde seine engagierte und verantwortungsbewußte Haltung im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt nachweisen.

  • Wertstoffverwertung: Salz aus Konzentrat
  • ZLD: Als Spülwasser verwendetes Destillat
  • ROI von weniger als zwei Jahren